Zuchtziel-Profil: „Der kriechende TarnkĂĽnstler“ (LegĂtimo-Linie)
Dieses Profil konzentriert sich auf die maximale Abweichung vom typischen Cannabis-Wuchs.
1. Morphologische Merkmale (Optik)
Wuchsform: Konsequent prostrat (flach am Boden liegend). Selektieren Sie Pflanzen, deren Haupttrieb sich ohne mechanischen Druck horizontal ausbreitet.
Blattstruktur: Bevorzugung der 3-lappigen Hopfenform oder der asymmetrischen ABC-Mischform. Die Blattränder sollten grob gezackt sein, um die typische Hanf-Symmetrie zu brechen.
Flexibilität: Die Triebe müssen weich und biegsam bleiben (geringer Lignin-Anteil), damit sie sich dem Untergrund anpassen, anstatt starr in die Höhe zu wachsen.
2. Biochemisches Profil (Sensorik)
Primär-Aroma: Dominantes Pfeffer-Aroma (Beta-Caryophyllen). Dies ist Ihr biologischer Marker für die Verwandtschaft zum Hopfen und die CB2-Rezeptor-Affinität.
Trichom-Check: Selektion auf Pflanzen, die trotz des bodennahen Wuchses eine hohe Dichte an klebrigen Trichomen aufweisen (Indikator fĂĽr die Wirkstoffproduktion der 2025er-Generation).
3. Spezial-Eigenschaft: Panaschierung
Visueller Kontrast: Behalten Sie bevorzugt die Exemplare mit weißen oder hellgrünen Flecken (Picasso-Einfluss). Auf dem Boden wachsend wirken diese Pflanzen für Vorbeigehende wie gewöhnliche, panaschierte Gartenstauden oder Unkraut.
đź’ˇ Strategie fĂĽr die "Ăśberforderung" durch Vielfalt:
Wenn Sie den Zufall walten lassen, markieren Sie nur die Top 5%, die alle drei Kriterien (flach, pfeffrig, getarnt) erfĂĽllen, mit einem farbigen Band.
Die markierten Pflanzen: Davon nehmen Sie Samen oder Stecklinge/Veredelungen für die nächste Generation (F2/F3).
Der Rest: Darf sich frei untereinander kreuzen („Open Pollination“), um die genetische Breite und die Fertilität Ihrer neuen 2025er-Linie für die Zukunft zu erhalten.
[19.2., 16:18] Manny: Zuchtziel-Profil: „Der kletternde LegĂtimo-Hybrid“
Dieses Profil fokussiert sich auf die vertikale Camouflage und die Wiederbelebung der Hopfen-Struktur.
1. Morphologische Merkmale (Wuchs & Struktur)
Wuchshabitus: Selektion auf lange Internodien (Abstände zwischen den Blattknoten). Die Triebe müssen eine natürliche Tendenz zum Schlingen oder Ranken zeigen.
Blattform: Bevorzugung der 3- bis 5-lappigen „Ahorn- oder Hopfenform“. Je asymmetrischer und gröber die Zackung, desto besser die Tarnung am Rankgitter.
Stiel-Stabilität: Die Triebe sollten flexibel bleiben, aber eine gewisse Zugfestigkeit entwickeln, um sich ohne Bruchgefahr um Stützen zu winden.
2. Visuelle Tarnung (Ästhetik)
Panaschierung (Picasso-Faktor): Da Kletterpflanzen oft pralle Sonne abbekommen, ist eine starke weiĂźe Scheckung hier besonders wertvoll. Sie bricht die Silhouette der Pflanze vor einem hellen Hintergrund (Hauswand/Zaun) komplett auf.
Blattfarbe: Achten Sie auf das „Matte GrĂĽn“ der LegĂtimo-Linie, das sich deutlich vom glänzenden Sativa-GrĂĽn unterscheidet.
3. Biochemisches Profil (Sensorik)
Aroma-Fokus: Selektion auf das pfeffrig-herbe Aroma (Beta-Caryophyllen). Idealerweise gepaart mit einer leichten Myrcen-Note (typisch für Hopfen), was den „Hopfen-Betrug“ geruchlich perfekt macht.
Trichom-Dichte: Da Kletterer oft windanfälliger sind, sollten Sie auf Pflanzen selektieren, die klebrige, kurzstielige Trichome direkt auf der Blattfläche ausbilden.
đź’ˇ Tipp zur Trennung:
Um die kriechenden und kletternden Gene nicht ständig zu vermischen, markieren Sie die Kletter-Favoriten frühzeitig mit einem gelben Band.
Zucht-Tipp: Wenn Sie eine kletternde Form finden, die gleichzeitig die Farnblatt-Mutation (Bigger Man) zeigt, haben Sie ein botanisches Meisterwerk – eine farnblättrige Kletterpflanze, die für niemanden als Cannabis erkennbar ist.
[19.2., 16:19] Manny: Um zwei verschiedene Zuchtlinien (Kriecher vs. Kletterer) auf engem Raum zu trennen, ohne ein zweites Gewächshaus zu bauen, gibt es drei sehr effektive Methoden, die perfekt zu Ihren flexiblen Hybriden passen:
1. Die „Organza-Beutel“-Methode (Gezielte Bestäubung)
Da Ihre Pflanzen weiche, flexible Triebe haben, ist dies die sicherste Methode:
Isolierung: Bevor die männlichen Blüten (Pollensäcke) aufgehen, stülpen Sie feinmaschige Organza-Beutel (aus dem Bastelbedarf) über die Blütenstände der Männchen und die gewünschten weiblichen Zweige.
Gezielter Transfer: Sammeln Sie den Pollen im Beutel des Männchens und „stülpen“ Sie ihn vorsichtig über den markierten Zweig des Weibchens. Schütteln Sie leicht – fertig.
Vorteil: Sie können an einer Pflanze verschiedene Zweige mit unterschiedlichem Pollen bestäuben (z.B. einen Zweig mit „Kletterer-Pollen“ und einen mit „Kriecher-Pollen“).
2. Die „Zeitliche Trennung“ (Fenster-Methode)
Da Sie Veredelungen nutzen, können Sie die Blütezeit manipulieren:
Stellen Sie die Kletter-Gruppe zwei Wochen frĂĽher unter 12/12 Licht (oder verdunkeln Sie sie manuell).
Wenn diese Gruppe mit der Bestäubung fertig ist, säubern Sie den Bereich (Pollen verliert durch Wasser-Besprühen seine Keimfähigkeit) und lassen dann die Kriecher-Gruppe blühen.
Vorteil: Kein Risiko von Kreuzbestäubungen durch die Luft.
3. Die „Räumliche Barriere“ mit Vlies
Falls die Pflanzen im selben Beet stehen:
Nutzen Sie einfaches Garten-Vlies. Da der Pollen von Cannabis relativ schwer ist und nicht kilometerweit fliegt, reicht oft schon eine mannshohe Barriere aus Vlies zwischen den Gruppen, um 90 % der Fremdbestäubung zu verhindern.
Kombinieren Sie dies mit der Windrichtung: Pflanzen Sie die wertvollere Gruppe „lufteinwärts“.
đź’ˇ Mein Experten-Rat fĂĽr Ihre Situation:
Da Sie von der Vielfalt etwas ĂĽberfordert sind, ist die Organza-Methode an den veredelten Pflanzen am besten.
Nehmen Sie Ihre zwei besten veredelten LegĂtimo-Backups.
Bestäuben Sie dort nur einzelne Ă„ste gezielt mit dem Wunsch-Pollen (z.B. Bigger Man x LegĂtimo).
Den Rest der Pflanze lassen Sie einfach „sauber“ wachsen oder für den Eigenbedarf blühen.
So sichern Sie die F2-Generation der Top-Favoriten ganz gezielt ab, während der „genetische Urknall“ im restlichen Garten für Überraschungen sorgen darf.
[19.2., 16:20] Manny: Pollen haltbar zu machen, ist bei Ihrer Vielfalt an Linien (2024 vs. 2025) die beste Versicherung. So können Sie den „Pollen-Schatz“ eines frĂĽhen LegĂtimo-Kletterers aufheben, bis eine spätere Bigger Man-Farnblatt-Variante bereit ist.
Hier ist die bewährte Methode, um Pollen für 6 bis 12 Monate (im Gefrierfach sogar länger) hochpotent zu halten:
1. Die Ernte (Der trockene Moment)
Ernten Sie den Pollen nur an einem trockenen Vormittag.
Lassen Sie die männlichen Blüten auf ein Stück Backpapier oder in eine saubere Glasschale ausklopfen.
Wichtig: Der Pollen muss absolut trocken sein. Lassen Sie ihn 24 Stunden an einem dunklen, kühlen Ort bei geringer Luftfeuchtigkeit „nach-trocknen“.
2. Der "Streck-Trick" (Mehl-Methode)
Pollen ist sehr konzentriert und empfindlich gegen Feuchtigkeit. Mischen Sie ihn im Verhältnis 1:4 oder 1:10 mit geröstetem Mehl:
Rösten Sie normales Weizenmehl kurz in der Pfanne (ohne Fett!), bis es ganz leicht Farbe annimmt. Das tötet Pilzsporen ab und entzieht dem Mehl die Restfeuchtigkeit.
Lassen Sie das Mehl komplett abkĂĽhlen.
Mischen Sie den Pollen unter das Mehl. Das Mehl dient als Trocknungsmittel und macht das Bestäuben später viel einfacher, da Sie den Pollen wie Puderzucker mit einem Pinsel auftragen können.
3. Die Lagerung (KĂĽhl & Dunkel)
Füllen Sie die Pollen-Mehl-Mischung in kleine Eppendorf-Reaktionsgefäße oder leere, saubere Medikamentengläschen.
Legen Sie ein paar Kügelchen Silica-Gel (Trockenperlen) mit in das äußere Lagergefäß, um jede Restfeuchtigkeit zu binden.
Kühlschrank (0-4°C): Hält ca. 3–6 Monate.
Gefrierfach (-18°C): Hält 12 Monate und länger (beim Auftauen das Gefäß erst geschlossen auf Zimmertemperatur kommen lassen, damit kein Kondenswasser am Pollen entsteht!).
đź’ˇ Profi-Tipp fĂĽr Ihre 2025er-Generation:
Da Sie so viele fertile Nachkommen haben, beschriften Sie die Pollen-Röhrchen ganz präzise (z.B. „LegĂtimo 24 kletternd, pfeffrig, Jan 26“).
Wenn Sie dann im Sommer einen perfekten kriechenden Farnblatt-Sämling finden, können Sie diesen mit dem "alten" Pollen gezielt bestäuben und so die kletternden Gene direkt in die kriechende Linie einkreuzen, ohne auf ein passendes Männchen warten
[19.2., 16:22] Manny: Die gezielte Bestäubung mit dem Pinsel ist die chirurgische Methode der Pflanzenzucht. Da Ihre LegĂtimo-Hybriden so viele verschiedene Wuchsformen zeigen, können Sie damit an einer einzigen Pflanze (z. B. einer Ihrer Veredelungen) mehrere verschiedene Kreuzungsexperimente gleichzeitig durchfĂĽhren.
Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die „Einzel-Ast-Bestäubung“:
1. Das Timing (Der weiĂźe Faden)
Warten Sie, bis die weiblichen Vorblüten an dem ausgewählten Ast deutlich sichtbar sind.
Der ideale Zeitpunkt ist, wenn die Narben (Pistillen) – die weißen Härchen – am längsten und klebrigsten sind. Das ist meistens in der 2. bis 3. Blütewoche der Fall.
2. Die Vorbereitung (Windstille)
Schalten Sie alle Ventilatoren aus und vermeiden Sie Zugluft.
Decken Sie die umliegenden Äste, die nicht bestäubt werden sollen, großzügig mit einer Plastiktüte oder Zeitungspapier ab. Das verhindert, dass verirrte Pollenkörner andere Blüten erreichen.
3. Der Auftrag (Malen mit Pollen)
Tauchen Sie einen feinen Naturhaar-Künstlerpinsel (Größe 0 bis 2) vorsichtig in Ihr Pollen-Mehl-Gemisch.
„Tupfen“ oder „malen“ Sie den Pollen ganz sanft direkt auf die weißen Härchen. Sie werden sehen, wie der Pollen sofort an den klebrigen Narben haften bleibt.
Wiederholen Sie den Vorgang nach 24 Stunden noch einmal, um die Erfolgsquote zu maximieren.
4. Die Fixierung (Nachsorge)
Lassen Sie den Pollen etwa 2 bis 3 Stunden einwirken.
Der Profi-Trick: Besprühen Sie den bestäubten Ast danach ganz vorsichtig mit einem feinen Wassernebel. Wasser deaktiviert den restlichen, losen Pollen sofort. So können Sie die Schutztüten von den anderen Ästen entfernen, ohne dass beim Bewegen der Pflanze noch Pollen herumfliegt.
đź’ˇ Markierung Ihrer Experimente:
Da Sie so viele Hybriden haben, nutzen Sie kleine Preisschilder oder farbige Drähte direkt am Ansatz des bestäubten Astes:
Roter Draht: Bestäubt mit LegĂtimo 24 (kletternd).
Blauer Draht: Bestäubt mit Bigger Man (Farnblatt).
Nach etwa 5 bis 7 Tagen werden Sie sehen, wie die weißen Härchen am bestäubten Ast braun werden und einschrumpfen – ein sicheres Zeichen, dass die Samenproduktion begonnen hat.
Wäre es für Sie hilfreich, wenn ich Ihnen noch kurz erkläre, woran Sie erkennen, dass die Samen in den hopfenartigen Kelchen Ihrer 2025er-Generation vollständig ausgereift sind, ohne die Blüten vorzeitig zu öffnen?
[19.2., 16:23] Manny: Ihre LegĂtimo-Hybriden und die Farnblatt-Varianten durch ihre untypische Morphologie die Samen oft etwas anders „verstecken“ als klassisches Cannabis, ist der richtige Erntezeitpunkt entscheidend fĂĽr die Keimfähigkeit Ihrer neuen 2025/2026er-Generation.
Hier sind die drei sichersten Anzeichen für voll ausgereifte Samen, ohne die Blüte zu beschädigen:
1. Das „Sichtfenster“ im Kelch (Bract)
Anschwellen: Die kleinen grünen Kapseln (Kelche), aus denen die weißen Härchen kamen, schwellen stark an. Bei Ihren polyploiden Linien können diese Kelche durch die größeren Zellen besonders massiv wirken.
Öffnung: Wenn der Samen reif ist, beginnt der Kelch an der Spitze leicht auszutrocknen und sich einen Millimeter zu öffnen. Sie können dann oft schon die bräunliche oder gemusterte Schale des Samens im Inneren „blinzeln“ sehen.
2. Der „Farb-Check“ (Marmorierung)
Dunkelfärbung: Ein reifer Samen ist nicht mehr grün oder weißlich, sondern dunkelbraun, grau oder fast schwarz.
Marmorierung: Achten Sie auf die typischen „Tigerstreifen“ oder Flecken auf der Samenschale. Diese Schutzschicht bildet sich erst in den letzten 7–10 Tagen der Reife. Wenn der Samen noch glatt und hell ist, braucht er noch Zeit.
3. Der „Druck-Test“ (Sanftes Fühlen)
Nehmen Sie einen angeschwollenen Kelch vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger.
Reif: Der Samen fühlt sich steinhart an. Wenn Sie ganz leichten Druck ausüben, schlüpft der Samen fast von selbst aus der Kapsel (ähnlich wie bei einem reifen Getreidekorn).
Unreif: Der Kelch fühlt sich weich oder „matschig“ an. In diesem Fall sofort aufhören und der Pflanze noch 1–2 Wochen Ruhe gönnen.
💡 Besonderheit bei Ihren „Hopfen-Typen“:
Da der LegĂtimo und seine Nachkommen oft eine sehr geschlossene, zapfenartige Struktur haben, fallen die Samen nicht so leicht heraus wie bei Nutzanf.
Trocknung an der Pflanze: Lassen Sie den bestäubten Ast ruhig etwas länger stehen, bis die Blätter um die Samen herum anfangen, gelb und knusprig zu werden. Die Energie der absterbenden Blätter fließt direkt in die Härtung der Samenschale.
Nachreife: Nach der Ernte der Samen sollten Sie diese noch 10–14 Tage an der Luft (dunkel und bei Zimmertemperatur) nachtrocknen lassen, bevor Sie sie in ein Glas oder Tütchen einsperren. Frische Samen „atmen“ noch und könnten sonst schimmeln.
[19.2., 16:25] Manny: Um die Keimfähigkeit Ihrer 2025er-Generation sicher zu testen, müssen wir berücksichtigen, dass Samen aus hochgezüchteten oder polyploiden Linien oft eine besonders robuste, dicke Schutzhülle (Testa) haben. Diese schützt den Samen zwar hervorragend, kann die Keimung aber manchmal verzögern.
Hier ist der effizienteste „Drei-Phasen-Keimtest“ für Ihre neuen Hybriden:
1. Die „Schwimmprobe“ (Vitalitätscheck)
Legen Sie 5–10 Test-Samen in ein Glas mit stillem Wasser (Zimmertemperatur).
Gute Zeichen: Samen, die nach 12–24 Stunden zu Boden sinken, sind meist voll ausgereift und vital.
Schwimmer: Samen, die oben bleiben, sind oft „taub“ (ohne Embryo). Ausnahme: Bei Ihren sehr leichten, luftigen Farnblatt-Samen kann es länger dauern, bis sie absinken – geben Sie ihnen bis zu 48 Stunden.
2. Die „Sandpapier-Methode“ (Skarifizierung)
Da Ihre urwĂĽchsigen Linien oft sehr harte Schalen bilden, hilft ein kleiner Trick:
Kleiden Sie eine kleine Streichholzschachtel mit feinem Sandpapier aus.
Legen Sie die Samen hinein und schĂĽtteln Sie sie fĂĽr ca. 30 Sekunden ganz sanft.
Effekt: Das raut die Oberfläche minimal auf, sodass Wasser schneller in den Kern eindringen kann. Das beschleunigt die Keimung Ihrer „Hartscha ler“ enorm.
3. Der „Feuchte-Tuch-Test“ (Keimung)
Legen Sie die (angerauten) Samen zwischen zwei Lagen feuchtes (nicht nasses!) KĂĽchenpapier.
Platzieren Sie das Ganze zwischen zwei Untertassen an einem warmen Ort (ideal sind 24–26 °C).
Beobachtung: Bei Ihren stabilen 2025er-Linien sollten innerhalb von 2 bis 5 Tagen die ersten weiĂźen Keimwurzeln (Radicula) erscheinen.
💡 Mein Tipp für Ihre polyploiden „Spezialisten“:
Wenn Sie bemerken, dass die Keimung sehr unregelmäßig verläuft, könnte das an einer natürlichen Keimruhe liegen. Legen Sie die Samen in diesem Fall für 7 Tage in den Kühlschrank (Stratifikation), bevor Sie den Test starten. Das simuliert den Winter und „weckt“ die Gene der urwüchsigen Linien auf.
[19.2., 16:27] Manny: Bei Ihrer beeindruckenden genetischen Vielfalt aus LegĂtimo (24/25), ABC, Bigger Man (Farnblatt) und den Picasso-Varianten ist ein systematisches Archiv das A und O. Ohne präzise Beschriftung geht das wertvolle Wissen ĂĽber die kletternden oder kriechenden Eigenschaften ĂĽber die Jahre verloren.
Hier ist ein bewährtes Kürzel-System, das auf Ihre spezifische Zucht zugeschnitten ist:
1. Das „DNA-Etikett“ (Die Formel)
Beschriften Sie Ihre Samentütchen (am besten kleine Zip-Beutel oder Glasröhrchen) nach diesem Schema:
[Mutter] x [Vater] — [Generation] — [Hauptmerkmal] — [Datum]
Beispiel:
Leg 24 (Kletter) x ABC — F1 — pfeffrig/panaschiert — Feb. 26
2. Ihre spezifischen KĂĽrzel (Vorschlag)
Verwenden Sie kurze, eindeutige Codes, um Platz auf kleinen Etiketten zu sparen:
L24 / L25: LegĂtimo 2024 oder 2025.
BM: Bigger Man (Farnblatt/Hexaploid).
ABC: Australian Bastard Cannabis.
PP: Pablo Picasso (starke Panaschierung).
KLT / KRI / KMP: Kletternd / Kriechend / Kompakt.
PFE: Pfeffer-Aroma (Beta-Caryophyllen).
3. Das „Zucht-Tagebuch“ (Digital oder Analog)
Da Etiketten oft ausbleichen oder abfallen, fĂĽhren Sie eine einfache Liste (z. B. am Handy oder in einem Notizbuch):
Code 001: L25 (veredelt) x BM. Ziel: Hexaploider Farnblatt-Kletterer.
Code 002: ABC x L24. Ziel: Kriechende Panaschierung.
4. Die „Samen-Bank“ (Lagerung)
Dunkelheit: Licht zerstört die Keimkraft.
Konstante Kälte: Lagern Sie die beschrifteten Gefäße in einer lichtdichten Box im Kühlschrank bei ca. 4–6 °C.
Trockenheit: Legen Sie ein paar Reiskörner oder ein Silica-Pad mit in die Box (nicht direkt zu den Samen!), um Restfeuchtigkeit zu binden.
đź’ˇ Ein letzter Profi-Tipp fĂĽr Ihre 2025er-Generation:
Da Sie so viele fertile Nachkommen haben, behalten Sie von jeder Kreuzung etwa 10–20 % der Samen als „Eisreserve“ im Gefrierfach (gut verpackt!). Falls im nächsten Sommer eine Linie durch Schädlinge oder Wetter verloren geht, haben Sie das genetische Backup Ihrer Pionierarbeit sicher verwahrt.
[19.2., 16:35] Manny: Das pfeffrige Aroma ist ein starkes Indiz fĂĽr eine hohe Konzentration von Beta-Caryophyllen (BCP). In der Welt der Cannabinoide nimmt dieses Terpen eine Sonderstellung ein:Â
KHIRON Europe
KHIRON Europe
 +2
Funktion als Cannabinoid: BCP ist das einzige bekannte Terpen, das direkt an CB2-Rezeptoren im Endocannabinoid-System bindet. Es wirkt also pharmakologisch wie ein nicht-psychoaktives Cannabinoid und unterstĂĽtzt unter anderem die Schmerzlinderung und EntzĂĽndungshemmung.
Polyploidie-Effekt: Die von Ihnen beschriebene Genomverdopplung führt bei Pflanzen oft zu einer erhöhten Enzymaktivität. Dies erklärt, warum die 2025er-Generation dieses "scharfe" Profil so kräftig ausprägt – die Biosynthese von Sesquiterpenen wie Caryophyllen profitiert massiv von den zusätzlichen Genkopien.
Botanische BrĂĽcke: Interessanterweise ist Beta-Caryophyllen auch ein Hauptbestandteil von echtem Hopfen (Humulus lupulus). Dass Ihre Cannabis-Linie mit Hopfen-Morphologie genau dieses Aroma zeigt, unterstreicht die tiefe genetische Verwandtschaft der beiden Gattungen innerhalb der Cannabaceae.Â
Die Kombination aus sichtbaren Trichomen und einem pfeffrigen Profil macht diese stabilen Linien fĂĽr ZĂĽchter extrem wertvoll, da sie eine BrĂĽcke zwischen Nutzwert und unauffälliger Ă„sthetik schlagen.Â
HANS Brainfood
HANS Brainfood
Wie verhält sich die Pflanze bei der Blüte – entwickeln die fertilen 2025er-Nachkommen eher kompakte Blütenstände oder behalten sie die lockere, "hopfenartige" Zapfenstruktur bei?
KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen
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Das besondere Terpen Caryophyllen verständlich erklärt - KHIRON Europe
KHIRON Europe
Beta-Caryophyllen (BCP) ist ein Cannabinoid. - Pharmabinoid
Pharmabinoid
Cannabis Strain Flavors – Pepper Aroma & Spicy Taste Notes
Green Genie Cannabis
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Something went wrong and an AI response wasn't generated.
[19.2., 16:53] Manny: Die "Freakshow"-Linie ist eine der faszinierendsten Mutationen der Cannabis-Geschichte. Hier ist die Zusammenfassung ihrer Herkunft und Entwicklung:
1. Der Ursprung: Freakshow
Die Sorte wurde um 2017 in Zentralkalifornien vom Breeder Shapeshifter stabilisiert. Shapeshifter verbrachte Jahrzehnte damit, gezielt nach genetischen Kuriositäten zu suchen, da ihm die "Normalität" nach 40 Jahren Zucht zu langweilig wurde.Â
Trichome Institute
Trichome Institute
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Genetik: Sie ist eine 90% Sativa. Die genaue Ahnenreihe umfasst Legenden wie Big Sur Holy Weed und Banana OG (gekreuzt zu Holy Banana) sowie Pineapple Express #2.
Besonderheit: Die Blätter sehen aus wie Farne oder Schafgarbe, weshalb sie oft als "Cannabis Lusus Monstra" (deformiertes Cannabis-Monster) bezeichnet wird.
MarkteinfĂĽhrung: Die Humboldt Seed Company machte die Genetik ab 2019 weltweit populär.Â
Trichome Institute
Trichome Institute
 +4
2. Die Weiterentwicklung: SupafreakÂ
Supafreak ist eine Weiterentwicklung, die Shapeshifter aus einer Auswahl von 120 Phänotypen der F6-Generation der ursprĂĽnglichen Freakshow selektierte.Â
Philosopher Seeds
Philosopher Seeds
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Verbesserungen: Sie ist deutlich schneller (BlĂĽtezeit ca. 40–55Â