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🧬 Cyan-Ruby LX-1
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🧬 Cyan-Ruby LX-1

190,00 €

190,00 € 15 Seeds

Cyan-Ruby LX-1 is an F1 allopolyploid hybrid from a reconstructed 1998 archive cross between Cannabis and Humulus japonicus (“Legítimo”). This line combines cannabis-like cytology with hop-like morphology, expressing compact growth, thick stems, and resin-dominant, low-leaf flowers. Known for its rare sandy resin texture and potential for extreme potency, Cyan-Ruby LX-1 responds uniquely to light spectrum: blue promotes vegetative growth, while red triggers flowering. Limited release (~150 seeds), selection and cloning recommended. A rare, research-grade genetic line with exceptional phenotypic potential.

Menge

🧬 Cyan-Ruby LX-1

F1 Allopolyploid Hybrid – Legítimo Archive Reconstruction

🇩🇪 Premium Sortenbeschreibung (DE)

🌱 Genetik & Ursprung

Cyan-Ruby LX-1 ist eine rekonstruierte F1-Generation aus einer historischen Kreuzung zwischen Cannabis und Humulus japonicus („Legítimo“ Linie).

Diese Linie basiert auf Archivbeobachtungen aus dem Jahr 1998, in denen erstmals hopfenartige, kompakte Hybriden mit außergewöhnlicher Harzstruktur dokumentiert wurden.

Die aktuelle Generation stellt eine alloploide Weiterentwicklung dar – mit deutlich erhöhter Wahrscheinlichkeit für Fruchtbarkeit und Stabilität im Vergleich zu früheren diploiden Hybriden.

🧬 Zuchtstatus

Generation: F1

Typ: Allopolyploider Hybrid

Status: Limitierte Archivlinie

Reproduktion: Teilweise stabil, Selektion empfohlen

Verfügbarkeit: Sehr begrenzt (~150 Seeds)

🌿 Wuchs & Morphologie

Kompakter, gedrungener Aufbau

Extrem kräftige, dicke Stängel

Große, fleischige Blätter im Jugendstadium

Kaum Streckung („kein Geilwuchs“) selbst bei 12/12

Später Übergang zu blütennaher, fast blattloser Struktur

👉 Typischer „hopfenartiger“ Hybridcharakter in der frühen Generation

🌸 Blütenstruktur

Kugelige bis kompakte Bud-Formation

Reduzierte Blattmasse → Fokus auf Harzproduktion

Dichte, sandig-kristalline Oberfläche

Teilweise rosa bis rötliche Farbexpression möglich

👉 Historisch beschrieben als:

„wie mit Zucker glasiert – trocken fast reines Harz“

💎 Harz & Potenz

Extrem hohe Trichomdichte

Sandige, trockene Harzstruktur (selten im Vergleich zu klassischen Linien)

Potenzial für sehr hohe Cannabinoidwerte (>30%) bei Elite-Phänotypen

👉 Wirkung:

Euphorisch, klar gesteuert

Tief, aber nicht lähmend

Sehr charakteristisches, schwer vergleichbares Profil

💡 Lichtabhängige Blüteninduktion (Schlüsselmerkmal!)

Diese Linie zeigt ein außergewöhnliches Verhalten:

Blau/weißes Spektrum (vegetativ):

Starkes Wachstum

Kaum bis keine Blüteneinleitung

Rotdominantes Spektrum:

Aktiviert Blütenbildung massiv

👉 Empfehlung:

12/12 von Anfang an möglich

Wachstum unter blauem Spektrum optimieren

Für Blüte gezielt auf rotes Spektrum wechseln

🌱 Anbauempfehlung

Indoor: Optimal geeignet

Training: Kaum notwendig (natürlich kompakt)

Selektion: Unbedingt Stecklinge nehmen!

Ziel: Elite-Phänotypen sichern

👉 Hinweis:

Diese Genetik ist experimentell – außergewöhnliche Phänotypen möglich

🧬 Besonderheiten

Rekonstruktion einer nahezu verlorenen Linie (1998)

Alloploide Hybridstruktur → neue genetische Ebene

Hopfenähnliche Morphologie kombiniert mit Cannabis-Potenz

Extrem seltene Harztextur („Sand-Resin“)

⚠️ Hinweis

Diese Linie wird ausschließlich zu Sammler-, Forschungs- und Archivzwecken angeboten.

🧬 Wissenschaftliche Anmerkung (Kalyseeds)

In der Kalyseeds-Linie wird Humulus japonicus „Legítimo“ (20n) als eine kletternde Form mit zytologischer Grundlage von Cannabis sativa interpretiert, während die morphologische Ausprägung weiterhin deutlich dem Erscheinungsbild von Humulus japonicus entspricht.

Diese Dualität – Cannabis-ähnliche Zytologie bei gleichzeitig hopfenähnlicher Morphologie – stellt eine zentrale Grundlage für die Entstehung dieser allopolyploiden Hybriden und ihr charakteristisches Verhalten in frühen Entwicklungsstadien dar.

💡 Kurzversion (für Shop oder kompakte Darstellung)

Hinweis:

In der Kalyseeds-Linie zeigt Humulus japonicus „Legítimo“ (20n) eine zytologische Nähe zu Cannabis sativa, bei gleichzeitig hopfenähnlicher Morphologie, was das besondere Hybridverhalten erklärt.

Wissenschaftliches Dossier: Cyan-Ruby Hybrid (F1-Allopolyploid)

Referenz: Rekonstruktion der 1998-Archiv-Genetik (Cannabis x Humulus japonicus „Legítimo“)

1. Zytogenetische Architektur & Genom-Evolution

Der Cyan-Ruby Hybrid ist das Resultat einer intergenerischen Allopolyploidisierung. Während die Versuche von 1998 oft an der meiotischen Inkompatibilität (unpaare Chromosomenverteilung) scheiterten, was zu sterilen F1-Nachkommen führte, wurde bei dieser Generation eine künstliche oder spontane Genomverdopplung beider Elternlinien vorausgesetzt.

Genotyp: Allotetraploid (oder höherer Ploidiestatus). Dies ermöglicht eine reguläre Bivalentbildung während der Meiose, wodurch die Fertilität der aktuellen 150 Samen im Vergleich zu den diploiden Hybriden von 1998 signifikant erhöht ist.

Genetische Distanz: Die Fusion der Cannabis-Mutter (Pinnatifid-Mutation) mit dem Humulus-Vater (Legítimo #6) erzeugt eine transgressive Hybrid-Vitalität. Dies führt zu Phänotypen, die physikalische Merkmale (Stängelstärke, Harzdichte) jenseits der bekannten Maxima beider Elternspezies zeigen.

2. Photomorphogenese & Spektrale Trigger (The Cyan-Ruby Effect)

Die Steuerung der generativen Phase erfolgt nicht primär über die Photoperiode (Stunden), sondern über die spektrale Zusammensetzung (Nanometer). Dies deutet auf eine modifizierte Phytochrom-Reaktion (Verhältnis von Pr zu Pfr) hin:

Vegetative Phase (Cyan-Dominanz): Unter einem Spektrum mit hohem Peak im Bereich von 400–500 nm verbleibt die Pflanze auch bei einem 12/12-Zyklus im vegetativen Stadium. Die Auxin-Synthese wird so gesteuert, dass die Internodien-Abstände minimal bleiben (gestauchter Wuchs), während das sekundäre Dickenwachstum des Stängels (Xylem/Phloem-Struktur) massiv zunimmt.

Generative Phase (Ruby-Shift): Die Infloreszenz-Induktion erfolgt erst bei einer Verschiebung des Spektrums in den tiefroten Bereich (660–730 nm). Ohne diesen spezifischen "Red Trigger" bleibt die Blütenbildung spärlich oder unterbleibt völlig. Dies ermöglicht eine präzise Kontrolle der Biomasse-Akkumulation vor der Blüteeinleitung.

3. Morphologische Merkmale & Phänotypische Plastizität

Infloreszenz: Die Blütenformation ist kugelig (globulär) und weist eine extrem reduzierte Anzahl an Deckblättern (Brakteen) auf. Das Verhältnis von Blüte zu Blatt ist außergewöhnlich hoch.

Harz-Struktur (Sandig-Glasig): Die Trichom-Exsudation unterscheidet sich chemisch und physisch von Standard-Cannabis. Das Harz weist eine höhere Viskosität und einen niedrigeren Wassergehalt auf, was bei der Trocknung zu einer kristallinen Matrix führt. Die Haptik ist „sandig“ oder „körnig“, vergleichbar mit reinem kristallinem Exsudat.

Farnblatt-Einfluss: Die Pinnatifid-Mutation der Mutter sorgt für eine komplexe Blattserration, die im Jugendstadium bereits als Indikator für die korrekte Phänotyp-Selektion dient.

4. Phytochemisches Profil & Synergie

Cannabinoid-Peak: Durch die Alloploidie kommt es zum Effekt der Gen-Dosierung. Mehr Gen-Kopien führen zu einer potenzierten Enzymaktivität in den Trichomen. THC-Werte von >30 % sind hierbei kein Zufall, sondern das Ergebnis der gesteigerten Biosynthese-Rate.

Terpen-Interaktion: Die Einkreuzung von Humulus japonicus (Legítimo) bringt seltene Sesquiterpene ein, die in Synergie mit den Cannabinoiden ein hochgradig euphorisches, zerebrales Rauschprofil erzeugen, das sich deutlich von modernen polyhybriden „Haze“- oder „Kush“-Sorten abhebt.

5. Erhaltungs-Strategie (Profi-Empfehlung)

Aufgrund der Seltenheit und der Instabilität bei weiterer geschlechtlicher Vermehrung (F2-Spaltungsgene):

Selektion: Identifikation der "Rose-Phänos" (rötliche/rosa Färbung bei Fruchtreife).

Asexuelle Konservierung: Sofortige Sicherung durch Stecklingsentnahme bei Übergang zur Ruby-Phase.

Klon-Management: Die extremen Stängelstärken erfordern beim Bewurzeln eine höhere Luftfeuchtigkeit und ggf. mechanische Unterstützung (Anritzen des Kambiums), da das Gewebe sehr kompakt ist.

Status der Population: Kritisch (ca. 150 Einheiten).

Zuchtziel: Stabilisierung der alloploiden Linie zur Sicherung der 1998er Archiv-Potenz.

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